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Aufhören zu Rauchen – aber wie?



Hängen Sie auch schon viel zu lange am Glimmstengel und ärgern sich über das viele rausgeschmissene Geld, den ewigen Gestank oder die gelben Zähne? Na dann hören Sie doch auf zu Rauchen! Aber wie? In diesem Artikel tragen wir verschiedene Methoden zur Rauchentwöhnung zusammen.

Die Gründe, warum es sich lohnt mit dem Rauchen aufzuhören sind bekannt. Trotzdem wollen wir sie an dieser Stelle noch mal zusammentragen. Wenn Sie aufhören zu rauchen, dann…

  • senken Sie das Risiko an Krebs zu erkranken
  • sparen Sie eine Menge Geld
  • stinken Sie nicht mehr nach Rauch
  • vermeiden Sie weitere Vergilbung Ihrer Zähne
  • bekommen Sie gesündere Nägel und Haare
  • wird sich Ihr Geruchs- und Geschmackssinn deutlich verbessern
  • werden Sie sich in Nichtrauchergesellschaften wohler fühlen
  • sparen Sie eine Menge Geld
  • u.v.w

Klar, mit dem Rauchen aufzuhören ist eine gute Idee, aber welche Methoden gibt es und wie effektiv sind sie? Im Folgenden werden wir verschiedene Methoden aufzeigen, die Ihnen zu einem rauchfreien Leben verhelfen können.


Aufhören zu Rauchen durch Willensstärke
Sie meinen es ganz ernst: “Ich will aufhören zu Rauchen”. Wahrscheinlich befand sich jeder Raucher schon mal in dieser Situation, und dann wird die “letzte” Zigarette genüßlich geraucht und im Aschenbecher ausgedrückt. Und dann…vergehen 5 Minuten… 10 Minuten…1 Stunde…2 Stunden und 15 Minuten bis zur nächsten Zigarette – aber das ist dann wirklich die letzte. Rauchentwöhnung ist eben doch nicht so einfach.

Aber kann man es schaffen durch bloße Willenskraft mit dem Rauchen aufzuhören? Ja, man kann, aber es ist nicht einfach. Und die Erklärung warum es so schwer ist mit dem Rauchen aufzuhören, ist ganz einfach: Unsere Nikotinrezeptoren (Nikotinische Acetylcholinrezeptoren) im Gehirn warten darauf, dass Nikotin andockt. Bleibt die Nikotinzufuhr aus, dann senden die Nikotinrezeptoren Signale an das Gehirn, die dieses flaue Gefühl im Bauch verursachen, das wir als Entzug empfinden.

Schaffen wir es jedoch den Nikotinentzug lange genug durchzuhalten, so geht das Entzugsgefühl mit der Zeit vollständig weg. Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, man verschwendet nach einer Weile keinen Gedanken mehr an Zigaretten.

Wenn man sich für die Methode “Willenskraft” entscheiden hat, um mit dem Rauchen aufzuhören, dann gibt es einige unterstützende Literatur wie z.B. “Endlich Nichtraucher!” von Allen Carr.


Aufhören zu Rauchen durch Hypnose
Es klingt verlockend: Man legt sich einfach bequem auf die Couch und lässt sich vom Hypnotiseur mal eben zum Nichtraucher umprogrammieren. In der Tat gibt es einige Anbieter, die dies versprechen. Doch wie soll das funktionieren?
Rauchen ist tief in den unterbewussten Verhaltensmustern des Menschen verankert. Befindet sich ein Patient in Hypnose, einem Zustand der einem Dämmerschlaf ähnelt, so kann der Hypnotiseur zum Unterbewusstsein hervordringen und versuchen die Lernmuster zu verändern und die Assoziationen mit dem Rauchen zu lösen. Voraussetzung ist, dass der Patient auch wirklich den Willen aufweist, mit dem Rauchen aufzuhören – gegen den eingenen Willen klappt es nicht.

Die Erfolgsquoten einer Rauchentwöhnung durch Hypnose sind kurzfristig betrachtet vielversprechend. Doch es ist empfehlenswert sich im Anschluss noch anderweitig zu unterstützen, denn langfristig greifen dann doch wieder viele Hypnosepatienten ohne weitere Unterstützung zur Zigarette.

Einige Anbieter von Rauchentwöhnung durch Hypnose finden Sie hier:

Aufhören zu Rauchen durch Pflaster
Durch Raucherpflaster wird der Versuch unternommen den Nikotinspiegel langsam und kontrolliert zu senken. Die Zigarette wird also sofort abgesetzt und dafür ein kleines Pflaster aufgeklebt, das den Körper mit Nikotin versorgt. Das gute dabei: Die giftigen Rauchdämpfe sind schonmal weg. Nun wird die Menge des Nikotins langsam reduziert bis der Patient vollständig auf die Pflaster und somit das Nikotin verzichten kann.

Ein bekannter Anbieter der Rauchpflaster ist Nikotinell.


Aufhören zu Rauchen durch Medikamente
Es gibt eine Reihe an Medikamenten, welche die Rauchentwöhnung unterstützen sollen. Beispielsweise soll Zyban in den komplexen körpereigenen Mechanismus eingreifen und das Entzugsgefühl hemmen, ohne Nikotin einzusetzen. Oder Vareniclin, dass sich an die Acetylcholin-Rezeptoren setzt, sodass das Nikotin seine Wirkung nicht mehr entfalten kann. Auch homeopathische Mittel wie Globuli sollen dem Rauchen ein Ende setzen.

Aufhören zu Rauchen durch Akkupunktur
Auch Akkupunktur wird zur Rauchentwöhnung eingesetzt. Dabei werden feine Nadeln meist in die Ohren und weiter Körperteile gestochen, was eine beruhigende Wirkung haben soll. Manchmal werden auch Nadeln eingesetzt, die über längere Zeit in der Haut bleiben können. Durch Akkupunktur sollen die Entzugssymptome und das Verlangen nach Zigaretten vermindert werden.

Haben Sie eine der Methoden ausprobiert oder kennen Sie andere Methoden? Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

4 Responses to “Aufhören zu Rauchen – aber wie?”

  1. Schüttguttechnik Says:

    Ich habe am Freitag meine Weissheitszähne raus bekommen und darf nun bis Fritag (1 Woche) nicht rauchen. Heute ist der 5. Tag und auch mir fällt es noch ein wenig schwer. Die ersten drei Tage waren die schlimmsten, aber mittlerweile geht es. Ich verzichte auf Kaffee und Alkohol sowieso…

    Was soll ich nun machen?

    Soll ich ab Freitag ganz aufhören oder versuchen weniger zu rauchen?

    Ich rauche ca. 25 Zigaretten am Tag und würde lieber nur 3 rauchen statt gar keine. Kann mir nicht vorstellen, dass ich das kann…

  2. Ines Says:

    Wenn Du es schaffst würde ich versuchen ganz aufzuhören. Wenn die Suchtrezeptoren nämlich ihr Nikotin bekommen (auch in geringer Menge), wirst Du weiterhin abhängig bleiben. Damit die Sucht verschwindet musst Du dem Rauchen ganz entsagen :) Falls Du das im Moment nicht schaffst ist weniger Rauchen natürlich schon mal besser als mehr Rauchen.

    Wünsche Dir ganz viel Erfolg beim Aufhören!

  3. Igelchen44 Says:

    Habe mir in Uchtelfangen bei Saarbrücken Neurasan – ein homöopathisches Mittel in die Ohroberseite spritzen lassen und rauche seit 19.4. nicht mehr. Habe über 35 Jahre geraucht und die letzten 25 Jahre ca. 20 Zigaretten täglich. Hätte nicht gedacht, dass ich es überhaupt bzw. damit schaffe. Entzug ist da, aber erträglich. Bin richtig stolz auf mich, wenn ich auch manchmal wie ein Tiger durch die Wohnung tigere. Habe mich im November 09 tel. angemeldet und den obigen Termin genannt bekommen. Damit stand dann für mich fest, dass ich ab da nicht mehr rauchen möchte. Einen Trick meiner Schwester wende ich aber noch immer an – ich habe nicht aufgehört – ich rauche nur momentan nicht – und wenn das Verlangen besonders groß ist – kann ich wieder anfangen – aber nicht gleich sondern etwas später.
    Damit rette ich mich über schlimme 5 Minuten – dabei trinke ich dann viel Wasser.

  4. calliban83 Says:

    Hab mit der Allen Carr Methode vor ca. 10 Tagen aufgehört. Am ersten Tag habe ich gedacht ich schaffs nicht. Aber schon am zweiten Tag ging es steil aufwärts. Ich denke, wenn man sich ganz auf seine Gedanken einlässt und seine Ratschläge befolgt, ist es ganz einfach – eben NICHT Methode Willenskraft. Ich glaube auch, dass nicht die Nachteile des Rauchens die Motivation sein sollte, sondern die Vorteile des Rauchens. DIE GIBT ES NÄMLICH NICHT! Wenn man das verinnerlicht, dann funktioniert es auch.

    Immer wenn ich einen Raucher sehe, beobachte ich ihn ganz bewusst und frage mich, ob er diese eine Zigarette bewusst geniesst. Ich hatte nie das Gefühl, dass nur einer das tut (nicht mal nach dem Essen) und dann empfinde ich Mitleid mit ihm, gefolgt von Erleichterung, dass ich diesen Dreck nicht mehr reinziehen muss.

    Nur mein Gewicht macht mir etwas Sorgen. Ich achte zwar bewusst darauf, nicht mehr zu essen, was mittlerweile auch klappt, ich treibe Sport wie ein Tiger Woods auf Sexentzug, und damit schaffe ich es, mein Gewicht zu halten. Wenn man darauf nicht achtet, gehts mit dem Gewicht steil aufwärts, weil der Kalorienverbrauch des Körpers total in den Keller fällt.

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